Meret

Mehr über mich

«Meret, jetzt wage ich in der Küche viel mehr!» und «Ich habe mehr Mut, Neues auszuprobieren!» – das höre ich nach meinen Kursen oft. Und es gibt keine schönere Rückmeldung für mich, denn ich will meinen Besuchern beibringen, sich für natürliche Saisonprodukte zu entscheiden und mit den Zutaten, die sie gerade im Kühlschrank haben, fantasievoll zu improvisieren.

Ich will auf- und erklären:
Wie oft kaufen wir ein Produkt nicht, bloss weil wir nicht wissen, wie wir es verwenden sollen?

Während meiner Kurse verarbeite und kombiniere ich eine Vielzahl saisonal verfügbarer Zutaten. Daraus entstehen Geschmäcker und Erlebnisse, die dem anspruchsvollsten Gaumen schmeicheln.

Meine Werte

  • Vor allem anderen steht die geschmackvolle Lust! Ernährung soll eine Quelle der Freude sein, nur so tut sie uns auch gut.
  • Frische Zutaten, unverarbeitet und ohne Allüren
  • Saisonale Produkte, wenn möglich aus lokaler Produktion
  • Zutaten aus biologischem Anbau und aus tierfreundlichen Betrieben
  • Viel Gemüse und wilde, geniessbare Kräuter im Frühling
  • Gewürze aus der ganzen Welt und hiesige Kräuter
  • Persönliche Kontaktpflege mit den Produzenten
  • Suche nach bedrohten Nischenprodukten
  • Improvisationskunst und Kreativität kombiniert mit Wissen und Traditionen
Biografie

Mehrere Erfahrungen haben meine Kochleidenschaft geprägt. Lassen Sie mich aushohlen.

Das Elternhaus

Während meiner ganzen Kindheit wurde dem Kochen und dem Essen grosse Bedeutung beigemessen. Gemüse aus dem eigenen Garten, Reben für den eigenen Wein und die Forelle aus dem Bach vor dem Haus – eine ehemalige Mühle in einem Seitental im Centovalli – haben mich von frühester Kindheit an mit der Natur und der Erde verbunden.

Meine Kindheitserinnerungen sind geprägt vom regen Treiben in der Küche, von anregenden Düften und vom nervösen Hin- und Her zwischen Vater und Mutter, um den väterlichen Braten auf dem Kaminfeuer mit den mütterlichen Beilagen auf dem Herd zeitlich abzustimmen.

Die Reisen

Während eines längeren Sprachaufenthalts in England führte mich die – nun, nennen wir sie «gewöhnungsbedürftige» – britische Küche gezwungenermassen in die zahlreichen exotischen Läden und Essbuden mit ihren orientalischen Gewürzen und Geschmäckern. Alles Unbekannte wurde gekauft und ich experimentiert mit den Zutaten.

Sammelwut und Experimentierfreude sind bis heute geblieben. Weitere Reisen in die Karibik, um das Mittelmehr und nach Fernost haben mir den Zugang zu Speisen, Zutaten und Menschen eröffnet und mich in immer neue, wunderbar fremde Küchen geführt.

Die Alp

Die Anstellung auf einer traditionell geführten Tessiner Alp während zweier Saisons war eine harte körperliche und kulinarische Prüfung. Was tut man als Gemüsefan auf einer Alp auf 1800 Metern Höhe, vier Stunden Fussmarsch vom nächsten Dorfladen entfernt? Hier kam mir ein jugendliches Hobby zu Hilfe.

Ich nahm nämlich ein Heilkräuterbuch mit auf die Alp, in dem auch essbare Wildpflanzen beschrieben waren.  Und so kochte ich auf dem offenen Kaminfeuer meine erste Wildspinatsuppe: die hungrigen Käsehirten verloren ziemlich schnell ihre anfängliche Skepsis und genossen die Abwechslung von Brot, Fleisch und Käse.

Das eigene Restaurant

Nach mehreren Erfahrungen im Gastgewerbe übernahm ich für drei Jahre als Wirtin die Buvette des Teatro Dimitri, wo neue Einschränkungen meinen Horizont erweiterten: Eigentlich hätte hier behördlicherseits gar nicht in grossem Umfang gekocht werden dürfen – man hatte sich auf Minestrone und „illegale Pasta“ beschränkt.

Die winzige Küche setzte auch räumlich Grenzen. Ich erfand immer neue Gerichte, die fleischlos waren und in denen unschuldiges Gemüse und Getreide Hauptakteure waren. Hier entstand auch der legendäre «piatto misto a modo mio» als Gegenpol zum üblichen Tessiner «piatto misto», einer Wurst- und Käseplatte. Die Buvette war nur an Abenden geöffnet, an denen Theatervorstellungen stattfanden, trotzdem wuchs die örtliche und internationale Gästeschar stetig.

Aufgrund des Erfolgs eröffnete ich 1990 deshalb mit dem Ponte dei Cavalli mein eigenes Restaurant, das ich elf Jahre führte. Hier stellte ich erstmals konsequent auf Bio- und Vollwertprodukte (KAG) um, verwendete nur noch Fleisch und Wein regionaler Produzenten.

Dieser magische Ort bot genügend Raum für meine Experimentierfreudigkeit, die in einer täglich neuen Menukarte ihren Ausdruck fand. Dank stetiger Verfeinerung und der Offenheit einer treuen Kundschaft fand ich hier zu meinem ganz eigenen Stil, der mir über mehrere Jahre 14 Punkte im (obwohl der traditionellen Küche verschriebenen) Gault-Millaut-Führer sicherte.

Die Wende

Mit 40 wollte ich nochmal etwas wagen: Mit einem grandiosen Fest wurde das Ende meiner Restaurantzeit gefeiert. Gastkochen, Catering, Kochkurse, Beratungen, und vieles mehr rund um das Thema Essen (u.a. das Bistrot Teatro Paravento an sechs Filmfestivals in Locarno) wurden zu meinen neuen Herausforderungen. Bis ich schliesslich 2006 die Casa Merogusto für mich entdeckte.

Zusammenarbeit

Seit vielen Jahren bin ich in der Slow Food Bewegung engagiert, im Tessin und schweizweit als Archekommissionsmitglied. Mein Herzblut schlägt für das Thema Produzenten, darum bin ich eng mit Bioticino, ConProBio und anderen regionalen Organisationen und Gruppen im Tessin vernetzt.

Referenzen- Pressestimmen

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Folgende Bücher beschäftigen sich mit meiner Küche:

  • Dominik Flammer und Sylvan Müller, Das Kulinarische Erbe der Alpen, AT Verlag
    Grandioses Buch mit Portrait von vielen Produzenten auch aus unseren Region!
  • Alice Vollenweider widmet meiner Küche in ihrem Buch “Frischer Fisch und wildes Grün”, Limmat Verlag, ISBN 3 85791 459 9 
    verschiedene Seiten und Rezepte
  • Martin Weiss
    URCHUCHI, Tessin und Misox
    Rotpunktverlag
    ISBN 3-85869-308-1
    Siehe auch www.urchuchi.ch
Televisione & radio
  • 7.4.2016, 11.40 am Radio SRF 1 bin ich in der Sendung “à Point”.
  • Am 25.11.15 und 10.12.15 habe ich in der Fernseh-Sendung Cuochi d’artificio, am Tessiner Fernseh, gekocht; am 9.10.15 ist dieser film gezeigt worden
  • 5.8.15. zu Gast an der EXPO bei RAI3: The Cooking show
  • Rudolf Trefzer bespricht mein neues Gemüsebuch auf Radio SRF 28.10.2014

Ab 2011 werden 4 NZZ-Format Dokumentarsendungen über Meret’s Saisonküche auf SF1,  3sat und andere deutschsprachige Fernsehen ausgestrahlt.

  • – Kulinarische Winterreise
  • – Kochen mit Wildpflanzen
  • – Echte Sommerküche
  • – Kösliche Kürbisküche
    Das Package mit einem DVD mit den 4 Sendungen und ein farbiges Rezeptbuch (alle Rezepte die in den 4 Filmen vorkommen) kostet 49.90.
    Sie können es auch bei mir bestellen – bitte angeben ob mit Unterschrift. (Für Deutschland und Österreich bitte direkt über www.nzz-format-shop.ch bestellen).
    Die Rezepte finden Sie auch unter www.nzzformat.ch (unter weitere Infos)
  • Im Frühjahr 2010 hat die Sendung Puls auf SF1 einen Beitrag ausgesendet.
  • Mehreren Jahren war ich beim Team von “I Cucinatori” dabei, das am Tessiner Fernsehen eine schöne Kochsendung anbietet. Man findet noch welche auf diesem Link
  • Unter der Etikette NZZ-Format finden sie eine interessante Trilogie über das kulinarische Tessin. (link, unter >Schweiz >Tessin)
    – Tessin – kulinarische Reisewege
    – Tessin – Kultur einer Küche
    – Tessin – Wein und Käse
  • Im Deutschschweizer Radio DRS, war ich bei “Persönlich” zu Gast
  • Und im 2005 in “Musik für einen Gast”

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